KI im Netzwerk Grenchen
KI im Netzwerk Grenchen: Verschiedene Modelle nutzen, Datenschutz sichern und eigene Assistenten bauen
Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in den Arbeitsalltag – doch wie lässt sich diese Entwicklung verantwortungsbewusst, sicher und mit echtem Mehrwert für das Netzwerk Grenchen gestalten? Mit dieser zentralen Frage beschäftigte sich die interne Trendsetter-Gruppe «Digital Literacy» vor rund einem Jahr. Das klare Ziel: Die Potenziale moderner KI-Tools ausschöpfen, ohne Abstriche beim Datenschutz zu machen.
Ein fundierter Entscheidungsprozess
Um die ideale Lösung zu finden, durchlief das Projektteam einen strukturierten Prozess: Nach einem breiten Markt-Scan verschiedener Plattformen und Abomodelle sowie wertvollem Best-Practice-Austausch mit vergleichbaren Organisationen fiel der Entscheid auf die Plattform «Peak Privacy». Diese Lösung vereint die flexible Nutzung modernster KI-Modelle mit einem integrierten, verlässlichen Datenschutz-Framework. Mit der vollen Unterstützung der Geschäftsleitung konnten daraufhin innerhalb weniger Monate solide Grundlagen für die gesamte Organisation gelegt werden.
Meilensteine auf dem Weg zum Rollout
Innerhalb kurzer Zeit wurden konkrete Schritte umgesetzt:
- Im Juni 2026 entstand die interne KI-Charta, die als verbindliche Leitlinie für eine ethische und datenschutzkonforme Nutzung dient.
- Im Juli 2026 folgte die gezielte Schulung der KI-Gruppe, um vertieftes Know-how in den Bereichen Modellauswahl, Datenschutz und Assistenten-Entwicklung aufzubauen.
- Im September 2026 erfolgte der unternehmensweite Rollout: Alle Mitarbeitenden erhielten Zugang zur Plattform, begleitet von einer praxisnahen Schulungssequenz.
Die Plattform in der Praxis
Im täglichen Einsatz bietet das System vielfältige Möglichkeiten. Mitarbeitende können je nach Aufgabenstellung flexibel das am besten geeignete KI-Modell wählen oder mehrere Modelle parallel nutzen.
Gleichzeitig wurden bereits massgeschneiderte Assistenten entwickelt: So unterstützt beispielsweise ein neuer HR-Assistent bei der Interpretation interner Reglemente – er befindet sich zwar noch in einer fortlaufenden Lernphase, steht den Teams aber bereits produktiv zur Seite. Ergänzend erleichtern weitere fachspezifische Assistenten administrative und konzeptionelle Arbeiten im Alltag.
Menschlichkeit und Empathie bleiben unersetzlich
Trotz aller technischer Möglichkeiten versteht das Netzwerk Grenchen KI ganz bewusst nicht als Ersatz für Fachkräfte, sondern als Inspirationsquelle, Hilfestellung und sinnvolle Ergänzung. Gerade im sensiblen Bereich der Arbeitsintegration stehen zwischenmenschliche Fähigkeiten im Zentrum. Empathie, genaue Beobachtungsgabe, persönliches Engagement und verbindliches Nachfragen können durch keine Technologie der Welt ersetzt werden.
«Künstliche Intelligenz gehört zum aktuellen Zeitgeist. Wichtig ist es, sie verantwortungsbewusst einzusetzen – im Einklang mit dem Datenschutz und dem Bewusstsein, dass weiterhin Herz, Empathie und vor allem auch das kritische Hinterfragen der Ergebnisse die wichtigsten Elemente für passende Resultate bleiben.»
— Sabine Rial-Ramseier, Projektlead KI Netzwerk Grenchen
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